Kosten & Förderung des iSFP: Zuschuss, Pauschalpreise und Eigenanteil

Ein iSFP wird bundesweit bezuschusst – auch in Münster. Auf dieser Seite sehen Sie die aktuelle Zuschusslogik, unsere Pauschalpreise und welchen Eigenanteil Sie je nach Gebäudetyp typischerweise einplanen können. Für Münster gilt zusätzlich: Ein iSFP ermöglicht den Zugang zum kommunalen Förderprogramm.

Was kostet ein iSFP – und wie funktioniert die Förderung?

Die Kosten für einen iSFP ergeben sich aus dem strukturierten Ablauf (Vor-Ort-Termin, Datenerfassung, Auswertung, Fahrplan) sowie dem Ergebnisgespräch. Die Erstellung wird bezuschusst. Wichtig: Die Förderung ist an formale Vorgaben gebunden – insbesondere an die richtige Reihenfolge und eine saubere Dokumentation. Wir achten darauf, dass der Ablauf förderkonform umgesetzt wird.

Zuschusslogik

Für die iSFP-Erstellung gilt aktuell ein Zuschuss von 50%, gedeckelt durch feste Höchstbeträge je nach Gebäudetyp. Das macht den Eigenanteil gut kalkulierbar:

  • EFH/ZFH: 50% (max. 650 € Zuschuss)
  • MFH: 50% (max. 850 € Zuschuss)
  • WEG-Vorstellung: 250 € Zuschuss

Die konkrete Bewilligung setzt die Einhaltung der Programmbedingungen voraus.

Unsere Pauschalpreise (inkl. Förderung & Eigenanteil)

Damit Sie schnell planen können, arbeiten wir mit Pauschalpreisen, die – insbesondere in Münster – in fast allen Fällen passen. Die genaue Einordnung hängt vor allem von der Anzahl der Wohneinheiten (WEH) und der Gebäudestruktur ab. Im Erstgespräch klären wir die passende Kategorie, damit Preis und Förderlogik von Anfang an sauber passen.

Dienstleistung
Bruttopreis (€)
Förderung (€)
Eigenanteil (€)
iSFP (bis 2 WEH)
1.890
650
1.240
MFH (bis 6 WEH)
2.490
850
1.650
MFH (bis 20 WEH)
2.990
850
2.140
MFH (> 20 WEH)
3.490
850
2.640
Vorstellung WEG
500
250
250

Erstgespräch zum iSFP

Bereits innerhalb von 15 Minuten lässt sich viel Klarheit schaffen!

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Was ist im Preis enthalten und was nicht?

Damit Sie Leistungen fair vergleichen können, ist wichtig, was im iSFP-Paket steckt: Es geht nicht nur um ein Dokument, sondern um einen nachvollziehbaren Ablauf aus Aufnahme, Auswertung und Ergebnisbesprechung.

Enthalten (typischer Leistungsumfang)

  • Erstgespräch zur Einordnung und Zielklärung
  • Vor-Ort-Termin inkl. strukturierter Bestandsaufnahme
  • Auswertung der Gebäudedaten und Erstellung des iSFP
  • Ergebnisgespräch: Fahrplan verstehen, Prioritäten klären, nächste Schritte ableiten
  • Unterlagen so aufbereitet, dass sie als Grundlage für weitere Planung/Entscheidungen dienen

Nicht enthalten (damit es keine Missverständnisse gibt)

  • Detail- und Ausführungsplanungen einzelner Gewerke (z. B. konkrete Ausführungsdetails, Werkplanung)

  • Vollständige Bau-/Projektsteuerung

  • Die Umsetzung (wird anschließend separat geplant, da der iSFP die Entscheidungs- und Strukturierungsgrundlage ist)

Wovon hängt der Eigenanteil in der Praxis ab?

Der Eigenanteil ist durch Zuschuss und Pauschalpreis gut kalkulierbar. Unterschiede ergeben sich vor allem aus Gebäudetyp und Größe (EFH/ZFH vs. MFH, Anzahl der Wohneinheiten) sowie aus der Gebäudestruktur (z. B. Anbauten, teilsanierte Bereiche).

Genau dafür nutzen wir Pauschalen: Sie halten die Kalkulation stabil, ohne dass Sie vorab viele Einzelfaktoren prüfen müssen.

WEG & Mehrfamilienhaus : Besonderheiten bei Kosten und Ablauf

Bei Mehrfamilienhäusern und WEGs ist der iSFP häufig organisatorisch anspruchsvoller, weil mehr Beteiligte und Abstimmungen zusammenkommen. Deshalb ist die klare Trennung hilfreich: iSFP-Erstellung als technische Entscheidungsgrundlage – und bei Bedarf zusätzlich eine WEG-Vorstellung, in der Ergebnisse verständlich vorgestellt und nächste Schritte diskutiert werden.

Vorstellung in der WEG

Wenn eine gemeinsame Abstimmung nötig ist, kann eine WEG-Vorstellung sinnvoll sein: Sie schafft Transparenz, reduziert Missverständnisse und macht Entscheidungen planbarer. Dabei stehen wir auch über die Veranstaltung hinaus für Fragen zur Verfügung.

Diese Vorstellung wird mit 250 € bezuschusst (bei 500 € brutto).

Häufige Fragen zur Kosten & Förderung

Der Zuschuss ist grundsätzlich vorgesehen, wenn die Programmbedingungen eingehalten werden. Entscheidend sind die richtige Reihenfolge, vollständige Unterlagen und eine saubere Zuordnung. Darauf achten wir im Prozess, damit es am Ende keine unnötigen Reibungsverluste gibt.

Ja – die Zuschusslogik gilt bundesweit. In Münster ist zusätzlich relevant, dass ein iSFP je nach Vorhaben als Grundlage dient, um kommunale Förderoptionen korrekt einzuordnen.

Die Pauschalen passen in Münster in fast allen Fällen. Wenn es echte Sonderfälle gibt (z. B. sehr große, komplexe Objekte, Sondernutzungen oder Standort weit außerhalb von Münster), klären wir das im Erstgespräch transparent, bevor etwas beauftragt wird.